
Wenn die moslemischen Gelehrten die List benutzen, um ihre Religion zu verbreiten
Im Jahre 2003 besuchte ich im Rahmen meiner Untersuchung des Islams eine islamischen Buchhandlung , in der mir das erste mal mehrere Bücher vorgeschlagen worden waren. Ich hatte sowohl den von Hamidullah
übersetzten Koran, als auch andere Bücher und eine Kassette gekauft. Ein Buch
war "Einführung zum Islam" ("Initiation à l'Islam") von Mohammed Hamidullah gewesen. Er erinnerte mich, dass dieses Buch viele Halb-Wahrheiten enthält: der Autor lügt nicht wirklich, aber er schreibt so, dass man seinen Satz anders versteht, oder er sagt uns nicht alles.
Im Sommer 2005 habe ich mir vorgenommen, eine Liste von diesen Lügen und Halb-Wahrheiten zu machen.
Einen Teil von dieser Arbeit finden Sie in diesem Artikel. Hamidullah ist der "moslemische Gelehrte",
der die bekannteste französische Übersetzung des Korans gemacht hat. Die Unehrlichkeit und die Listen dieses Gelehrten
kann man wirklich als sehr überraschend empfinden, wenn man noch nicht an die Methoden von vielen Verbreitern des orthodoxen Islams gewöhnt ist.

Im 297. Absatz sagt uns Hamidullah (auf französisch, für die deutsche Übersetzung siehe unten):
Dans un intéressant passage, le Qoran (47:35) enjoint la paix, disant: "Ne
faiblissez donc pas, mais appelez à la paix, alors que vous avez le dessus; Dieu
est avec vous, et il ne portera pas préjudice à vos oeuvres"
Zur Kopie vom 297. Absatz (in französischer Sprache)
Ich übersetze es ins Deutsch:
In einem sehr interessanten Vers schreibt uns der Koran (47:35) den Frieden vor:
"Werdet nicht schwach,
aber ruft nach Frieden, wenn ihr die Oberhand habt; Gott
ist mit euch, und Er wird die Belohnung für eure Taten niemals kürzen."
Lesen wir den Vers 47:35 im Koran (http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm). Hier Azhas Übersetzung:
Gebt nicht nach (auf dem Schlachtfeld), und ruft nicht nach Frieden, wenn ihr
die Oberhand habt! Gott ist mit euch, und Er wird die Belohnung für eure Taten
niemals kürzen.
Alle Übersetzungen sagen das selbe aus. Auch in seiner französischen Übersetzung des Korans schreibt Hamidullah:
Ne faiblissez donc pas et n'appelez pas à la paix alors que vous êtes les plus
hauts, qu'Allah et avec vous, et qu'Il ne vous frustrera jamais [du mérite] de
vos oeuvres.
Quelle: http://www.yabiladi.com/coran/sourat-47-30-.html
Aber warum schreibt er das Gegenteil in seinem Buch "Einführung zum Islam" für die Nicht-Muslime (oder
neuen Muslime), die diese Religion erforschen wollen??? Mann könnte denken, dass es ein Schriftfehler ist.
Aber das ist nicht der Fall: Hamidullah schreibt zwei mal das gleiche mit verschiedenen Worten: "In einem sehr interessanten Vers schreibt uns der Koran (47:35) den Frieden vor"
und "ruft nach Frieden". Das ist also eine bewusste Lüge. Man soll aber darauf hinweisen, dass die Lüge erforderlich ist, damit der orthodoxe Islam nicht abstossend vorkommt, sondern einem gefallen kann. Wenn die meisten Muslime und nicht-Muslime den Inhalt dieser Religion erforschen würden, würden sie nicht in der Lage sein, ihn zu akzeptieren, und sie würden einfach weglaufen. Die Arbeit der Verbreiter des orthodoxen Islams besteht also darin, zu lügen, um zu überzeugen. Aber wenn die Leute die Wahrheit erfahren, geht ihre ganze Arbeit kaputt.
Im 440. Absatz berichtet Hamidullah über den Abfall vom Islam. Er schreibt, dass der Islam zwar Strafen gegen die Apostaten vorschreibt (aber ohne zu verraten, was diese Strafen sind!), dass sie aber nie angewendet wurden, da die Muslime so gut wie niemals auf ihre Religion verzichten. Das Ziel dieser Strafen sei nur, die Leute von so einer Katastrophe abzubringen. Wenn man das liest, wird man beruhigt.
Zur Kopie vom 440. Absatz (in französischer Sprache)
Aber was ist die Strafe, von der Hamidullah spricht? Die Todesstrafe (siehe meinen Artikel über die Todesstrafe für Apostaten im orthodoxen Islam).
Es klingt schon ganz anders als Hamidullahs Buch! Der weiß, warum er von "Strafen" spricht, ohne
zu sagen, worin diese Strafen bestehen... Im übrigen hat er falsch, wenn er sagt, die Muslime verzichteten
so gut wie nie auf ihre Religion. Nach Mohammeds Tod haben viele arabischen Stämme den orthodoxen Islam verlassen,
und Abu Bakr (der erste Kalif) hat sie bekämpfen müssen, damit sie diese Religion wieder annahmen. Wenn ein Stamm
ablehnte, wurde er vernichtet. Ohne die Hinrichtung der Apostaten hätten wir wahrscheinlich nie
vom Islam gehört. Und wenn noch heute ein gläubiger Muslim die Wahrheit liebt und sich die guten Fragen stellen will, hat er Angst sowohl um sein Leben als auch vor den göttlichen Drohungen (Hölle) des Korans. Er wird wahrscheinlich aufgeben, um sich Sorgen zu sparen. Wenn er trotzdem seinen Glauben verliert, wird er es nicht sagen, um keine Risiken einzugehen. Das Ergebnis: das Volk hat keine Ahnung von allen Austritten aus dem orthodoxen Islam, und es wird fälscherweise den Eindruck erweckt, dass jeder ohne Problem weiter glaubt. Das schafft einen Werbungseffekt. Wenn jeder nur sehr gläubige Leute kennt, und wenn laut Statistiken ein grosser Teil der Bevölkerung glaubt, gewinnt die Religion beim Volk an Glaubwürdigkeit.
Wenn man aber Leute kennt, die aus dieser Religion ausgetreten sind, und die über ihre Erfahrung reden, stellt man sich Fragen.
Im 413. Absatz schreibt Hamidullah, dass der Islam eine gastfreundliche (auch gegenüber den Ungläubigen und den Götzendienern) Religion sei, dass diese Qualität eine Kerneigenschaft des Islams sei. Als Beweiss zitiert er den 6. Vers der 9. Sura. Er zitiert den Vers so:
Sollte einer der Götzendiener dich um Schutz bitten, mußt du ihn beschützen [...] Gewähre ihm Asyl! Das sind nämlich Menschen, die um
die Offenbarung nicht wissen.
Zur Kopie vom 413. Absatz (in
französischer Sprache)
Aber der Vers ist nicht vollständig. Wie lautet der vollständige Vers? So:
Sollte einer der Götzendiener dich um Schutz bitten, mußt du ihn beschützen,
damit er Gottes Worte hört. Gewähre ihm Asyl! Das sind nämlich Menschen, die um
die Offenbarung nicht wissen.
Quelle: http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm
(ich habe Azhars Übersetzung gewählt).
Hamidullah scheint, nicht wichtig gefunden zu haben, den vollständigen Vers zu zitieren (in diesem Vers handelt es
sich um Gastenfreundlichkeit aus Bekehrungseifer). Er hat auch vergessen, die anderen Verse dieser Sura zu zitieren, sowie ihre offizielle Interpretation durch die vier sunnitischen Rechtsschulen.
Die Folge kommt bald...
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